Orte – Vyldoro

In Vyldoro beginnt die Geschichte. Ein kleines Dorf in den Bergen, am Ende eines langen Tals. Hier gibt es gerade einmal ein halbes Dutzend Berghöfe, die allesamt nach Himmelsrichtungen benannt sind. Nikko selbst stammt vom Südosthof, den seine nervige Familie betreibt.

Die Menschen im Dorf leben hauptsächlich vom Vieh, vor allem Ziegen und Schafe, sowie dem, was die Wälder und der Fluss sonst noch so hergeben. Einige Male im Jahr kommt der fahrende Händler Fodaj ins Dorf und tauscht Ware gegen Ware. Vor allem auf den Ziegenkäse hat er es dabei abgesehen.

Vyldoro ist von Hochgebirgsmassiven umgeben, an deren tiefere Hänge sich dunkle Fichtenwälder und Almen schmiegen. Im Westen, wo die Strasse dem Fluss das Tal hinab folgt, liegt irgendwo die Stadt Hocatin, die dem kleinen Fürstentum den Namen gibt. Im Osten befindet sich der Pass nach Hymal, einem alten Herzogtum, das wohl seit langem schon verlassen ist. Oder etwa doch nicht?

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